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Elektrofahrzeuge sind heute für Unternehmen attraktiver denn je

Wer eigene Fahrzeugflotten betreibt, hat die Möglichkeit, den Strom direkt vor Ort zu produzieren, beispielweise mit einer eigenen Photovoltaikanlage. Und das Fahrzeugangebot nimmt stetig zu. Insgesamt sind zurzeit über 130 Modelle für die E-Auto-Prämie der Bundesregierung berechtigt, darunter Pkw von BMW, Citroen, Ford, Hyundai, Kia, Mercedes, Nissan, Opel, Peugeot, Renault, Smart, Tesla und VW. Die gesamte Liste der förderbaren Autos ist unter den Downloads von www.bafa.de abzurufen. Zusätzlich kommen aktuell monatlich neue Modelle auf den Markt. Inzwischen gibt es in allen Preisklassen eine Vielzahl von Angeboten.

Die Vorteile von E-Flotten liegen im laufenden Betrieb durch die Kombinierbarkeit von E-Mobilität mit eigenem PV-Strom auf der Hand: Die Kombination von E-Mobilität und PV-Anlagen kann helfen, das Lastprofil des Betriebs zu optimieren, Lastspitzen zu vermeiden und somit Kosten zu reduzieren. Außerdem lassen sich so die firmeneigenen Fahrzeugflotten kostengünstig und zu langfristig kalkulierbaren Preisen laden und leisten darüber hinaus noch einen wichtigen Beitrag für eine umfassende betriebliche Nachhaltigkeitsstrategie in Unternehmen. 

Auch steuerlich und als Zuwendung für die Mitarbeiter bieten sich mit elektrifizierten Firmenflotten zahlreiche Möglichkeiten. Angestellte können steuerfrei auf dem Firmengelände laden. Sowohl Elektroautos als auch Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, egal ob Firmenwagen oder im Privatbesitz des Arbeitnehmers, können an einer Ladestation auf dem Firmengelände aufgeladen werden, ohne dass dies einen geldwerten Vorteil im Sinne des Steuerrechts darstellt. Dies gilt auch für das Überlassen eines Ladeanschlusses beziehungsweise der Zahlung von Zuschüssen für das Laden in der heimischen Garage des Arbeitnehmers. Voraussetzung ist, dass die Vorteile zusätzlich zum geschuldeten Lohn erbracht werden. E-Dienstwagen dürfen bis 2030 nur mit 0,5 Prozent des Listenpreises (als geldwerter Vorteil) versteuert werden – normal ist die doppelte Steuerlast. Ein Elektro-Smart Fortwo als Dienstwagen müsste beispielsweise nur mit rund 100,- Euro pro Monat versteuert werden.

Der deutsche Staat und Autohersteller haben sich am 4. November 2019 auf Neuerungen verständigt, mit denen der Absatz neuer Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybriden weiter angekurbelt werden soll. Der sogenannte Umweltbonus wird weiterhin je zur Hälfte durch die Automobilhersteller (Eigenanteil) und zur anderen Hälfte durch einen Bundeszuschuss (Bundesanteil) gewährt. Für Elektrofahrzeuge bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro erhält man eine Förderung von 6.000 Euro. Damit erhöht sich der Zuschuss um 50%. Bei Plug-in Hybriden steigt die Fördersumme im gleichen Preissegment von 3.000 Euro auf 4.500 Euro. Bei einem Neuwagen ab 40.000 Euro Nettolistenpreis erhält man für ein Elektroauto 5.000 Euro Bonus, für einen Plug-in Hybriden 3.750 Euro. Ab einem Neupreis von 65.000 Euro wird keine Förderung mehr gewährt.


Leitfaden „Laden von Flotten“

Ein in Kooperation mit The Mobility House von der Power2Drive im Dezember 2019 herausgegebener Leitfaden bietet einen umfassenden Einblick in das Laden von Flotten, erläutert dabei das Einmaleins der Stromnetze und Ladetechniken sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und informiert über Abrechnungsmodelle und Betriebskosten, Beschaffungskriterien und Installation. „Der Leitfaden erleichtert Flottenmanagern und Unternehmern den Einstieg in das Thema Elektromobilität. Wir zeigen mit Beispielen aus der Praxis, welchen Mehrwert intelligentes Laden für Flotten bietet, und geben den Teilnehmern wertvolle Tipps für die Planung und Umsetzung der richtigen Ladeinfrastruktur an die Hand,“ erläutert Stephan Baumann, Key Account Manager von The Mobility House.

Der Leitfaden „Laden von Flotten“ steht kostenlos als Download zur Verfügung