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The first 20 electric cars are now their way on the island. TMH has equipped the charging stations with its own controller, which allows controlled charging of the vehicles.

Die ersten 20 Elektroautos sind nun auf der Insel Porto Santo unterwegs. TMH hat die Ladesäulen mit einem eigenen Controller ausgestattet, der ein gesteuertes Laden der Fahrzeuge ermöglicht.

Foto: The Mobility House

The Mobility House macht die Urlaubsinsel Porto Santo CO2-frei

26. September 2018: Die erste Etappe des Projekts „Nachhaltiges Porto Santo – Smart Fossil Free Island“ ist abgeschlossen. Auf der zu Portugal gehörenden Urlaubsinsel nahe Madeira testet und entwickelt The Mobility House (TMH) gemeinsam mit Renault und dem lokalen Energieversorger Empresa de Electricidade da Madeira (EEM) derzeit seine Technologie für das Zusammenspiel von sauberer Energieerzeugung und -verbrauch, wie das Münchner Unternehmen am Dienstag mitteilte. In der ersten Phase des Projekts sind eine Photovoltaik-Anlage mit zwei Megawatt Leistung, Windkraftanlagen mit 1,1 Megawatt-Leistung, ein stationäres Speichersystem mit 121 Kilowattstunden Kapazität und 40 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge installiert worden. Bis 2022 sollen insgesamt 200 unidirektionale und 450 bidirektionale Ladesäulen auf der Insel installiert werden. Gut 1000 Elektrofahrzeuge sollen dann auf der Insel unterwegs sein. Die Speicherkapazität wird TMH-Geschäftsführer Raffeiner zufolge auf bis zu 9,5 Megawatt ausgebaut, wobei die stationären Second-life-Batteriespeicher auch durch die rollenden Speicher, also die Batterien in den Elektrofahrzeugen, ergänzt werden. Das Münchner Unternehmen will mit dem Pilotprojekt auch zeigen, dass sich auf diese Weise ein kostenintensiver Netzausbau vermeiden lässt. Schon jetzt zeige sich, wie günstig das Modell sei. So lägen die Stromerzeugungskosten auf Porto Santo mit Dieselgeneratoren bei 50 bis 60 Cent pro Kilowattstunde. Bis 2021 sollen sie durch Photovoltaik, Windkraft und Speicher auf vier bis sechs Cent pro Kilowattstunde sinken. Das Konzept lasse sich nicht nur auf andere Inseln, sondern auch auf Städte, Stadien, Flughäfen und andere Orte übertragen.

Quelle: PV Magazine

 

Foto: Groupe Renault Communication

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Renault plant Second-Use Batteriespeicher mit insgesamt 60 MWh

25. September 2018: Renault plant zusammen mit dem deutschen Energiedienstleister The Mobility House und weiteren Partnern unter der Bezeichnung Advanced Battery Storage Europas größtes stationäres Energiespeichersystem mit ausgedienten Akkus aus Elektrofahrzeugen. Die Anlage wird an mehreren Standorten in Frankreich und Deutschland entstehen.

Das Energiespeichersystem wird laut Ankündigung mit 2.000 Elektroauto-Batterien eine Speicherkapazität von insgesamt mindestens 60 MWh bieten, wobei diese Kapazität schrittweise aufgebaut wird. Die ersten Anlagen werden Anfang 2019 in den Renault-Werken Douai und Cléon sowie in einem ehemaligen Kohlekraftwerk in Nordrhein-Westfalen installiert.

Aufgebaut ist das System aus Batterien, die containerweise gebündelt sind und der Netzstabilisierung dienen sollen. Konkret gleichen sie die Differenz zwischen Stromverbrauch und Produktion aus, um den Anteil der erneuerbaren Energien am Energiemix erhöhen zu können. Nicolas Schottey, Direktor von Renaults New Business Energy Program ist überzeugt, dass das stationäre Speichersystem „die wirtschaftliche Attraktivität von kohlenstoffarmen Energien erhöhen wird“. renault.com

Global EV sales hit 4 million, soaring market sees next million in May 2019

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Globaler Markt für Elektroautos erreicht vier Millionen und die nächste Million wird im Mai 2019 erreicht

31. August 2018: Während es 60 Monate gedauert hat, bis die erste Million Elektrofahrzeuge bis Ende 2015 verkauft war, hat es für die vierte Million nur noch sechs Monate gebraucht. China treibt die Entwicklung voran. Wenn man die Verkaufszahlen von Elektrobussen dazu zählt, wurde der Meilenstein sogar bereits Anfang Juli erreicht. In China fahren jetzt 37% aller seit 2011 weltweit verkauften Elektro-PKW, und 99% der Elektrobusse. Dieser Trend wird wahrscheinlich anhalten. Die Analysten erwarten, dass 42% der nächsten Million EV’s bis zur Erreichung der 5-Millionen-Marke in China verkauft werden, während die Verkaufszahlen in Europa voraussichtlich einen Anteil von 26% und in Nordamerika einen Anteil von 25% ausmachen werden.

Währenddessen erreicht die erste Generation der Elektrofahrzeugbatterie bereits ihr Lebensende und das Interesse am Einsatz in Second-life-Projekten steigt. Am Ende ihres Einsatzes als Fahrzeugbatterie haben die Batterien immer noch 70-80 % ihrer Ausgangskapazität. Das reicht für viele Anwendungsfälle aus, vor allem für stationäre Anwendungen. Bis Ende 2019 wird ein Volumen von 108 Gigawattstunden an ausgedienten Elektrofahrzeugbatterie erwartet – was ein Drittel des erwarteten Speichermarktes zu der Zeit darstellt.

(Quelle: PV Magazine, Grafik: Bloomberg NEF)

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China & Japan formen gemeinsam neuen HPC-Ladestandard

28. August 2018 Die CHAdeMO Association und das China Electricity Council (CEC) haben offiziell eine Vereinbarung zur Entwicklung eines gemeinsamen Schnellladestandards unterzeichnet. Sowohl die japanische als auch die chinesische Regierung unterstützen diese Brancheninitiative der Industrieverbände CHAdeMO Association und China Electricity Council (CEC) ausdrücklich. Das Vorhaben soll den Weg zu einer einheitlichen harmonisierten Norm beider Länder ebnen. Bis 2020 soll das System fertig sein. Damit würde der Kampf um die Vorherrschaft im globalen Wettbewerb um den Lade- und Steckerstandard ein ganz neues Niveau erreichen.

Während in Europa, Nord-Amerika und einigen anderen Ländern das Combined Charging System (CCS) als Schnellladestandard definiert wurde, setzt Japan bisher auf CHAdeMO und China auf den eigenen GB/-Standard. Tesla hingegen hat sich für eine eigenen Variante entschieden. Eigens für den chinesischen Markt bauen die Kalifornier jedoch eine zusätzliche GB/T-Ladebuchse in die Stromer ein.

Die Allianz zwischen China und Japan ist als deutliche Kampfansage an die Europäer zu verstehen. Das CCS-Lager, organisiert in der Charging Interface Initiative (CharIN), hatte sich zuletzt Hoffnungen gemacht, seinen Standard auch im asiatischen Raum zu etablieren.

chademo.com

LG Chem als Aussteller auf der ees Europe in München
im Rahmen der The smarter E Europe

LG Chem unterzeichnet Liefervertrag mit Ganfeng Lithium

31. 8. 2018: Der südkoreanische Batteriehersteller LG Chem hat mit der chinesischen Firma Ganfeng Lithium einen Vertrag zur Belieferung mit 48.000 Tonnen Lithiumhydroxid für Elektroauto-Batterien bis Ende 2022 unterzeichnet. Dies reiche laut LG Chem dazu aus, um Batterien für eine Million Elektroautos zu produzieren, die bis zu 320 Kilometer weit fahren könnten. Bei Lithiumhydroxid handelt es sich um ein Schlüsselmaterial für Elektrofahrzeug-Batterien. Kürzlich hatte LG bereits einen Fünf-Jahres-Vertrag mit Nemaska Lithium zur Belieferung mit Lithiumhydroxid geschlossen. Insgesamt habe sich LG Chem inklusive der neuen Liefervereinbarung mit Ganfeng einen Gesamtbestand von 83.000 Tonnen gesichert.

Das Unternehmen betreibt Fabriken zur Herstellung von E-Auto-Batterien in Südkorea, China, den USA und Polen. Ein zweites Akku-Werk in China ist bereits geplant. Im Oktober soll der Bau beginnen. Hauptabnehmer sind der US-Konzern GM sowie Volvo, Renault Südkoreas größter Autobauer Hyundai und dessen Tochter Kia. pulsenews.co.krmetalbulletin.com

More than 1 million electric cars registered in Europe - German EV market has the largest volume

Grafik: EV Volumes.com (zum Vergrößern bitte anklicken)

Mehr als 1 Million Elektroautos in Europa zugelassen

Deutscher EV Markt hat das größte Volumen

28. August 2018: Die Marke von 1.000.000 Elektroautos und Plug-in-Hybriden wurde laut der Datenbank von “EV Volumes” jetzt in Europa überschritten. Allein 195.000 neue E-Fahrzeuge seien im 1. Halbjahr 2018 in Europa neu zugelassen worden, 42 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei geht es um den Bestand an Autos und leichten Nutzfahrzeugen. 51% der verkauften Fahrzeuge sind reine Elektrofahrzeuge (BEV), der Rest Plug-In Hybride (PHEV). Nur 87 Brennstoffzellen-Fahrzeuge wurden in diesem Zeitraum verkauft, im Vergleich zu 66 im letzten Jahr.

Der deutsche Markt leistet in absoluten Zahlen den größten Beitrag zum Wachstum. Auch wenn die Wachstumsrate nicht wie im letzten Jahr bei 100% liegt, treiben die 52% diesen Jahres in Kombination mit der schieren Größe des deutschen Marktes die Absatzzahlen nach oben. Norwegen liegt immer noch bei den insgesamt zugelassenen Elektrofahrzeugen vorne, mit dem bemerkenswerten Anteil von 37% an verkauften leichten Nutzfahrzeugen. Betrachtet man nur die PKW, lag der Anteil im ersten Halbjahr bei 46,5%. Ein gutes Anzeichen dafür, was mit überzeugenden Einsparungen bei KFZ-Steuern, wesentlich niedrigeren Betriebskosten und einer gut entwickelten Ladeinfrastruktur erreicht werden kann.

Japan is making a push to develop flying cars

Japan strebt Durchbruch von Flugautos an

24. August 2018: Die japanische Regierung arbeitet derzeit daran, ein großes Industriekonsortium zur Realisierung von elektrifizierten Flugautos zu gründen. Beteiligt sein sollen insgesamt 21 Unternehmen und Organisationen, darunter Uber, Airbus und Boeing.

Japan will anderen Ländern beim Marktstart von elektrifizierten Flugautos einen Schritt voraus sein. Konkret plant das Handelsministerium des Inselstaats, im kommenden Jahrzehnt den Boden – oder besser gesagt die Lüfte – für die Zulassung von Flugautos zu bereiten. Die Behörde will nach Angaben von Bloomberg erforderliche regulative Vorkehrungen treffen und das Konsortium auch anderweitig unterstützen. Am morgigen Mittwoch wollen sich Vertreter der beteiligten Akteure treffen, um eine Roadmap mit konkreten Zielen auszuarbeiten.

Japans Wirtschaftsminister Hiroshige Seko äußerte vor Reportern, dass fliegende Autos den städtischen Verkehr entlasten, den Transport auf entlegenen Inseln oder in Berggebieten bei Katastrophen unterstützen und in der Tourismusbranche eingesetzt werden könnten.

Quelle: electrive.net; Foto: Pop.up Next - eine Flugauto-Studie von Airbus, Italdesign und Audi.(c) Audi

U.S. Department of Transportation Announces $84.5 Million in Grants to Support Advanced Bus Technology Projects Nationwide

USA investieren 84,5 Mio Dollar in Elektrifizierung des ÖPNV

24. August 2018: Das US-Verkehrsministerium (Federal Transit Administration) kündigt weitere 84,5 Millionen Dollar an Fördermitteln für Kommunen zur Anschaffung elektrifizierter Busse und Ladeinfrastruktur an. Das Geld fließt in 52 Projekte in 41 Bundesstaaten. Zu den förderungswürdigen Projekten zählen der Kauf oder das Leasen von Bussen, die rein Batterie-elektrisch betrieben werden oder mindestens über einen Hybridantrieb verfügen, sowie damit verbundene Infrastruktur-Investitionen wie beispielsweise in Ladestationen.

So wird u.a. Broward County Transit (BCT) in Florida 2,2 Millionen Dollar erhalten, um konventionelle Fahrzeuge, die ihren Zenit überschritten haben, in einem der größten und über Gebühr lasteten Stadtgebiete des Landes durch emissionsfreie Busse zu ersetzen sowie die Installation der notwendigen Infrastruktur zu ermöglichen. Die Transit Authority of Lexington (Lextran) in Kentucky hingegen erhält 2,3 Millionen Dollar, um Elektrobusse anschaffen zu können.
transit.dot.govtransit.dot.gov (Liste der Projekte)

Every sixth household in Germany plans to buy an electric car

Jeder sechste Haushalt in Deutschland plant die Anschaffung eines Elektroautos

22. 8. 2018: Mehr als 90 % der Haushalte in Deutschland stehen hinter der Energiewende. Das ist ein wichtiges Ergebnis des KfW-Energiewendebarometers. Die erstmalig in fast 4.000 Haushalten durchgeführte Befragung zeigt zudem, dass sich heute bereits 23 % der Haushalte durch die Nutzung von Energiewendetechnologien aktiv beteiligen.

Das KfW Energiewendebarometer 2018 lässt insbesondere eine große Dynamik bei Elektroautos erwarten: Die geplante Anschaffung von Elektroautos in deutschen Haushalten ist 8-mal höher als der aktuelle Bestand. Während heute nur knapp 2 % der befragten Haushalte ein Elektroauto besitzen, planen bereits 16 % die Anschaffung. Dieser Wert stellt die größte Dynamik bei den betrachteten Technologien dar. Die Studie zeigt zudem, dass die Haushalte mit Elektroautos mehrheitlich Zugang zu grünem Strom haben

Israel plans to set up 2,560 charging stations for electric vehicles

Israel plant 2.560 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge

20. August 2018: Die israelischen Behörden kündigten am Montag an, 25 Mio. Neue Schekel (5,93 Mio. Euro) in die landesweite Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge investieren zu wollen. Im Oktober würden vier Ausschreibungen für insgesamt 2.560 neue Ladestationen in ganz Israel veröffentlicht werden, so das israelische Ministerium für Energie. Insgesamt sollen 60 Schnellladestationen entlang der Fernstraßen und 2.500 langsamere Ladestationen in den Städten entstehen. Je nach Ausschreibung wird die Regierung für 50 bis 75 Prozent der Gesamtkosten aufkommen.

An den Schnellladestationen wird es möglich sein, 60 bis 80 Prozent der Batterie in einer halben Stunde aufzuladen, während die langsameren Stationen acht Stunden benötigen und Anschlüsse für zwei Autos bieten sollen. Die Gewinner der Ausschreibung werden ihre Verträge voraussichtlich spätestens im Januar 2019 unterschreiben und das Projekt nach zwei bis drei Jahren abschließen.

Laut Vorhersage der israelischen Regierung werden ein Viertel der in Israel verkauften Fahrzeuge bis 2025 mit Strom fahren.

VDE and State Grid China agree to close cooperation on energy and mobility

VDE und State Grid China beschließen enge Zusammenarbeit bei Energie und Mobilität

20.08.2018: Dr. SHU Yinbiao, CEO von State Grid China, und Ansgar Hinz, CEO des Technologieverbands VDE, werden die Zusammenarbeit beider Organisationen weiter intensivieren und haben dazu heute in Peking ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet.

Starten werden State Grid China und der VDE mit Projekten im Bereich Smart Energy und Smart Mobility. Beide Vertragspartner setzen dazu auf ihre Expertise in der Integration und Standardisierung von Erneuerbaren Energien, Grid Codes, Netzregelung und Speichersystemen. Der VDE berät zusätzlich bei Aspekten der Bankability und Insurabiltiy von Produkten im Bereich Erneuerbare Energien und Speichersystemen. In der Elektromobilität bringt sich der VDE mit seinem Know-how in der Standardisierung, dem Testen und Zertifizieren von Energiespeichersystemen (ESS), Ladeinfrastruktur und der Evaluation von Abrechnungssystemen in die Partnerschaft mit ein.

(Bild: Der weltweit größte Arbeitgeber und der Technologieverband unterzeichnen Memorandum of Understanding. obs/VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik/State Grid Corporation of China)

Photovoltaik lohnt sich – und Besitzer von Elektrofahrzeugen laden damit kostenlos

Dank der günstigen Anschaffungskosten erleben Solardächer und Freiflächenanlagen eine Renaissance.

19. August 2018: Dass nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland wieder mehr Photovoltaik-Anlagen installiert werden, hat mit harten Zahlen zu tun. Energie-Fachberater Hans Urban rechnet für eine PV-Dachanlage vor: Eine Leistung von einem Kilowatt/Peak (kWp) lässt 1000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr erwarten. Für ein kWp werden sieben Quadratmeter Dachfläche benötigt. Auf ein Fünftel schätzt Urban die Kosten für eine Photovoltaikanlage im Vergleich zu vor 15 Jahren.

Für 7500 Euro lässt sich ihm zufolge ein Einfamilienhaus gut ausrüsten, womit die kWh für zehn Cent produziert werden kann. Auf dem deutschen Strommarkt zahlt der Verbraucher im Durchschnitt 30 Cent pro kWh. Nach Einschätzung von Urban kann es ein Haushalt gut schaffen, 30 Prozent des produzierten Stroms selbst zu verbrauchen und das private Solarprojekt zur rentablen Sache zu machen. Wer ein E-Mobil besitzt, kann günstig laden. Und was als Strom bleibt, kann eingespeist werden ins Netz, aktuell für 12,6 Cent pro kWh bei Anlagen bis zu zehn kWp. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Daimler erhöht die Kapazitäten der Batteriefertigung an den Standorten Sindelfingen und Untertürkheim. | Foto: Daimler

Mercedes-Benz baut zwei zusätzliche Akkufabriken

25.07.2018: Sindelfingen erhält eine Batteriefabrik und die Akkufertigung in Untertürkheim wird ausgebaut. Der globale Batterie-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars wächst damit auf acht Fabriken auf drei Kontinenten. Davon befinden sich fünf in Deutschland. Im Werk Sindelfingen entsteht eine neue Batteriefabrik, deren Bauarbeiten in der nächsten Dekade beginnen werden. Das Powertrain-Werk Untertürkheim erhält auch im Werkteil Hedelfingen eine Batteriefabrik, damit vervierfacht sich die ursprünglich geplante Kapazität am Standort. Im gesamten Batterie-Produktionsverbund verfügt Mercedes-Benz Cars damit über acht Batteriefabriken an sechs Standorten auf drei Kontinenten. Der Ausbau der Batterieproduktion unterstreicht die schnelle und notwendige Transformation in Richtung Elektromobilität.

Mercedes-Benz Cars investiert mehr als eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars.

Foto: Daimler

 

Über 40.000 Messebesucher bei der Premiere der Power2Drive Europe in München

Erfolgreiche Premiere der Power2Drive Europe: Ladeinfrastruktur, Technologietrends und innovative Geschäftsmodelle im Fokus

02. Juli 2018: Zum ersten Mal fand 2018 die Messe Power2Drive Europe im Rahmen der The smarter E Europe statt und konnte sofort Aussteller und Besucher überzeugen. 148 Anbieter präsentierten ihre Innovationen für die Ladeinfrastruktur und Elektromobilität, und die Power2Drive Europe Conference sowie das ees & Power2Drive Forum vertieften die aktuellen Themen der Branche. Rund 47.000 Besucher aus 155 Ländern waren auf der The smarter E Europe. Bei der neuen Fachmesse Power2Drive Europe stand die Integration der Elektromobilität in das erneuerbare Energiesystem im Mittelpunkt.

Impressionen

Abschlusspressemeldung

 

ACEA Study: 76% of all ECV charging points are concentrated in just four EU countries

ACEA Studie: 76% aller EV Ladepunkte sind in nur vier EU-Ländern konzentriert

28. Juni 2018: Eine Studie die von ACEA (Verband europäischer Automobilhersteller) veröffentlicht wurde, identifiziert die Ladeinfrastruktur als ein Hindernis, das derzeit den Aufschwung von Elektrofahrzeugen in der EU verzögert.

Aktuell gibt es etwa 100.000 Ladepunkte für ECV (electric-chargeable vehicles) in der Europäischen Union. Mindestens 2 Millionen werden bis 2025 gebraucht. 76% aller ECV Ladepunkte sind in nur vier EU-Ländern konzentriert, die zusammen nur 27% der Fläche der EU ausmachen.

28% sind in den Niederlanden installiert (32.875), 22% in Deutschland (25.241), 14% in Frankreich (16.311) und 12% in UK (14.256). Auf der anderen Seite des Spektrums ist ein Flächenland wie Rumänien angesiedelt: rund sechsmal größer als die Niederlande, gibt es hier nur 114 Ladepunkte, oder 0,1 % aller Ladepunkte in der EU.

Grafik: ACEA

EU beschließt Regeln für Ladepunkte an Gebäuden

Am 30. Mai 2018 wurde die Richtlinie 2018/844 des Europäischen Parlaments und Rates zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verabschiedet. Damit wird auch der Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge gefördert.

Zur Regel wird nun, dass alle neuen und grundlegend sanierten Wohngebäude mit mehr als zehn Parkplätzen mit der entsprechenden Vorverkabelung ausgestattet werden müssen, die den nachträglichen Einbau von Ladestationen für alle Parkplätze ermöglicht. An allen neuen und grundlegend sanierten Geschäftsgebäuden mit mehr als zehn Parkplätzen gilt dies für 20 Prozent aller Parkplätze. Zudem muss bei diesen Geschäftsgebäuden mindestens ein Ladepunkt installiert und verfügbar gemacht werden.

Die Richtlinie sieht außerdem vor, dass die Mitgliedstaaten bis zum 1. Januar 2025 Vorschriften für die Installation einer Mindestanzahl von Ladepunkten für alle Geschäftsgebäude mit mehr als 20 Parkplätzen festlegen und die Einrichtung von Ladestationen in Gebäuden vereinfachen müssen, z.B. in Bezug auf Genehmigungsverfahren.

(Photo: European Union/EP Louise WEISS building/Architecture Studio)

Kombination aus Elektromobilität und Photovoltaik im Endkundenfokus

8. März 2018: Die Verwendung von kostengünstig selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom für das eigene Elektromobil liegt bei deutschen Hausbesitzern deutlich im Interesse, wie eine aktuelle Untersuchung von EuPD Research zeigt. Hausbesitzer mit Kaufabsicht für ein Elektromobil streben zum Großteil auch die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage an. Darüber hinaus wird der Energieversorger in der Verantwortung gesehen, spezifische Autostrom-Tarife anzubieten. mehr

Messe München: Mehr als 20 Ladestationen für Gäste von The smarter E Europe

26.1.2018: Spätestens seit in deutschen Großstädten wie München Fahrverbote drohen, hat das Thema Elektromobilität gesamtgesellschaftliche Relevanz. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe München, sieht Unternehmen hier ganz besonders in der Pflicht: „Mit Inbetriebnahme der E-Ladeinfrastruktur setzen wir einen Meilenstein beim Thema Elektromobilität und bekräftigen unsere Vorreiterrolle beim Umwelt- und Klimaschutz. mehr

Mehr als 3 Millionen Elektrofahrzeuge fahren seit November 2017 auf den Straßen weltweit

3 Millionen Elektro- und Plug-In Hybrid Fahrzeuge weltweit

Ursachen für das schnelle Wachstum sind fallende Kosten für Batterien, öffentliche Fördermittel und der Wettlauf der Autobauer bei der Entwicklung neuer Modelle

25. Dezember 2017: Die Zahl der vollelektrischen und Plug-in Hybrid Fahrzeuge auf den Straßen rund um den Globus hat die 3 Millionen Marke überrundet; Fahrzeughersteller fahren ihre Pläne für die Massenproduktion von batteriebetriebenen Fahrzeugen hoch.

Industriebeobachter haben festgestellt, dass der Meilenstein im November erreicht wurde. Die Wachstumsrate zeigt an, dass die Verkaufszahlen für Elektroautos jetzt bei 1 Million pro Jahr liegen. EV-Volumes, eine Consulting-Firma mit Sitz in Schweden, die den weltweiten Markt für Elektrofahrzeuge verfolgt, prognostiziert eine weitere Beschleunigung für das kommende Jahr. Bis Ende 2018 werden 5 Mio batteriebetriebene Autos auf den Straßen unterwegs sein, erwarten die Marktforscher.

 

ENTDECKEN SIE DAS POTENZIAL DER ELEKTROMOBILITÄT

Oktober 2017: Elektrofahrzeuge werden für den sauberen Transport zunehmend wettbewerbsfähiger. Kommen beim Laden erneuerbare Energien zum Einsatz, kann durch die Nutzung von Elektrofahrzeugen der Klimawandel gemildert und der Ausstoß von umweltschädlichen Emissionen verringert werden. Die wichtigsten Herausforderungen sind die Senkung der Kosten für Akkupacks, die Verbesserung der Energiedichte und die Erweiterung des Ladeinfrastrukturnetzes. mehr